Aktivitäten 2017

27.08.2017 Picknick in der Teichaue

Am 27.08.2017 hat der Bürgerverein Adendorf bei schönstem Sommerwetter in der Teichaue ein buntes Picknick veranstaltet. Rasch waren die bereit gestellten Bierzeltgarnituren besetzt und die Leckereien ausgepackt. Bei einem Gläschen Sekt zum Kaffee plauderten die Erwachsenen, während die Kinder die bereitgestellten Spiele ausprobierten. Auch schmeckten die gegrillten Bratwürstchen schon zum Frühstück. Die Zeit verging wie im Fluge, es wurde die eine oder andere neue Bekanntschaft gemacht und auch der Wunsch nach Wiederholung wurde geäußert.   

Anlass zu dieser Veranstaltung war zum einen, die von den Mitgliedern des Bürgervereins finanzierte Picknickband einzuweihen, welche demzufolge eine Plakette mit der schönen Inschrift „Von Bürgern – für Bürger“ trägt.

Zum anderen verband sich damit aber auch die Hoffnung des Vorstandes des Bürgervereins, gerade den Adendorfer Neubürgern mit ihren Kindern die schöne Parklandschaft „Teichaue“ als Erholungs-, Spiel- und Freizeitfläche bekannt zu machen. Hier können Kinder gefahrlos am Wasser spielen, man kann – wie ausprobiert – herrlich picknicken und sogar grillen ist erlaubt. Kein Ball fliegt auf die Straße und man kann toll Verstecken spielen.

Gundula Meyer, 1. Vorsitzende des Bürgervereins, sagt: „die großen Rasenflächen werden von den Mitarbeitern des Bauhofes fast wöchentlich gemäht. Es ist wirklich schade, dass die Fläche so wenig genutzt wird“. Der Bürgerverein hatte bei seiner letzten Umfrage zur Löwe und Krug-Mappe viele Anregungen für Veranstaltungen in der Teichaue erhalten und hat mit dem Picknick einen Anfang gemacht. „Die Resonanz ist allerdings noch ausbaufähig“ sagt Gundula Meyer und freut sich auch über Rückmeldungen, wie die Teichaue vielleicht attraktiver für einen Besuch gemacht werden kann.

 

06.05.2017 Freibaderöffnung

Der Start in die neue Freibadsaison erfolgte dieses Jahr mit vielen Attraktionen und bei freiem Eintritt. Neben Feuerwehr, DLRG und weiteren Vereinen war auch der Bürgerverein mit von der Partie. Während die ersten Mutigen die Wassertemperatur testeten und die Jugend mit Hilfe des Zeitmessgerätes an der neuen Rutsche versuchte, Rutschrekorde aufzustellen, weckten wir bei dem einen oder anderem Besucher Kindheits-erinnerungen. Wir haben nämlich „Matschbrötchen“ angeboten (wer sie nicht kennt: dass ist ein Brötchen mit einem Schokokuss). Aber wir hatten natürlich auch ein sportliches Angebot für die Besucher. An unserer aufgebauten Minitischtennisplatte wurden auch routinierten Spielern ihre Grenzen aufgezeigt und selbst die Kleinsten hatten Spaß an einer Runde Shuffleboard. Bei diesem Spiel müssen kleine runde Holzscheiben durch Tore mit unterschiedlicher Punktwertung geschoben werden. Als Preis gab es einen blauen Schlumpf zum Naschen. Einige Besucher interessierten sich natürlich auch für den Bürgerverein, worüber wir uns sehr freuten.

Im nächsten Jahr werden wir voraussichtlich bei der Eröffnung des Freibades keinen Stand haben, da wir zeitgleich den Flohmarkt im Walter-Maack Eisstadion durchführen werden.

Im Anschluss finden Sie noch ein paar Bilder.

 

Gundula Meyer

1.Vorsitzende  

29.04.2017 Flohmarkt

 

Der Vorstand des Adendorfer Bürgervereins hat sich vorgenommen, den Flohmarkt im Walter-Maack Eisstadion zu einer schönen Tradition im Frühjahr werden zu lassen. Dies setzt allerdings erst einmal eine gewisse Anzahl an durchgeführten Flohmärkten voraus. So war es für uns selbstverständlich, Flohmarkt Nummer 3 in Angriff zu nehmen und zu organisieren. Da wir nun schon auf die Erfahrungen der bereits durchgeführten Flohmärkte zurückgreifen konnten, waren die Aufgaben schnell verteilt, so dass Planung und Organisation im Vorfeld gut von der Hand gingen. Die Plakate waren schnell gedruckt und im Dorf verteilt, die Presse informiert und die Mund-zu-Mund Propaganda lief.

Wir hatten dieses Jahr mehr Verkäufer/innen als im letzten Jahr, worüber wir uns sehr gefreut haben. Leider hatten wir nicht so viele Besucher/innen. Dies könnte ursächlich darin begründet sein, dass unsere Werbung in der Presse nicht so geklappt hat, wie geplant, oder an der Tatsache, dass der 1. Mai auf den Montag nach dem Flohmarkt fiel und vielleicht doch der eine oder andere potenzielle Besucher das lange Wochenende für einen Ausflug genutzt hat. Im Nachherein haben uns aber auch viele berichtet, dass sie statt auf den Flohmarkt in den Garten gegangen sind, weil endlich das Wetter entsprechend war. Wie auch immer, für die Verkäufer war das natürlich ein bisschen schade. Trotzdem war die Stimmung in der Halle super. Die Anwesenden freuten sich über das kulinarische Angebot des Bürgervereins – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Kuchenspenderinnen, wir hatten sogar eine Hochzeitstorte - und ich habe gehört, dass mindestens eine neue Freundschaft zwischen zwei Verkäuferinnen entstanden ist.

Die Verkäufer/innen freuten sich, dass sie Aprilwetter unabhängig ihre Waren anbieten konnten und auch das Platzangebot für die Verkaufsstände aber auch für die Besucher wurde gelobt.

Die Adendorfer Eiskönigin flanierte durch die Gänge und verteilte fleißig Autogramme und während die Eltern feilschten, ließen sich die Kinder schminken.

 

Im nächsten Jahr werden wir, in der Hoffnung, die Besucherzahl merklich zu erhöhen, den Flohmarkt zeitgleich mit der Eröffnung des Freibades durchführen.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Verkäufer/innen und den Besuchern.

Im Anschluss finden Sie noch ein paar Bilder.

 

Gundula Meyer

1.Vorsitzende

08.03.2017 Eisstockschießen

 

 Am 08.03.2017 fanden sich einige kälteresidente Mitglieder im Walter-Maack Eisstadion ein, um sich in fröhlicher Runde einen lustigen Wettkampf im Eisstockschießen zu stellen.

Die einfachen Spielregeln waren schnell erklärt und schon ging es los. Schnell zeigte sich, wer es schafft, den Eisstock gefühlvoll über das Eis gleiten zu lassen, in der Hoffnung, dass dieser möglichst nah an der Daube (kleine schwarze Gummischeibe) liegen bleibt und wer seine Kraft nicht so gut im Griff hatte und Eisstock samt Daube weit aus dem Spielfeld katapultierte. Man spornte sich gegenseitig an, gab taktische Anweisungen und sparte auch nicht mit Lob für gute Würfe des Gegners. Wir haben in vier Mannschaften gespielt und da jede Mannschaft auch gegen jede Mannschaft spielte vergingen die zwei Stunden wie im Fluge. Am Ende wurde vermutet, dass die Siegermannschaft heimlich geübt hat, da sie doch mit einigem Abstand gewonnen hat (vielleicht hatten sich auch einfach ein paar Bayern reingemogelt). Leicht durchgefroren verließen wir die Halle, nicht ohne uns für die nächste Saison neu zu verabreden.

Gundula Meyer

1. Vorsitzende

04.03.2017 Müllsammelaktion

 

 Am 04.03.2017 nahmen einige Mitglieder des Bürgervereins an der von der Gemeinde organisierten Aktion „Adendorf räumt auf“ teil.

Bei herrlichstem Wetter strömten wir mit Karte, Handschuhen, Müllsäcken und Müllgreifern ausgestattet in Richtung „Katzenberg“ aus.

Besonders bei den vielen Kindern war schnell das „Müllsammelfiber“ ausgebrochen und jedes noch so kleine Bonbonpapier wurde mit der Zange aufgesammelt und jedes noch so gut unterem einem Busch versteckte Plastikteil wanderte in den Müllsack. Schließlich entdeckten die Kinder das „Bombenloch“ auf der Wiese und spielten fröhlich – natürlich nicht ohne die Senke vorher vom Müll befreit zu haben. So zogen die Erwachsenen über den Katzenberg und viele Flaschen, Reste von Feuerwerkskörpern, Zigarettenschachteln und vieles mehr landeten im Müllsack. Leider war es fast unvermeidbar, trotz aller Vorsicht, nicht doch in einen Hundehaufen zu treten. Obwohl dort viele Spender mit Hundekottüten aufgestellt sind und alle paar Meter auch ein Mülleimer zu finden ist, lagen hier Unmengen von Kothaufen . Völlig unverständlich und sehr schade.

Die gute Laune haben wir uns aber dadurch nicht verderben lassen und so ging es fröhlich nach getaner Arbeit zum Bauhof. Hier warteten heiße Würstchen und leckerer Kuchen in der österlich geschmückten Halle auf hungrige Müllsammler/innen. Schließlich gingen wir alle nach Hause mit dem guten Gefühl, das Adendorf wieder ein bisschen sauberer geworden ist.

 

Gundula Meyer

1. Vorsitzende

24.02.2017 JHV im Lim's

 

 Bericht zur Jahreshauptversammlung 2016 des Bürgervereins Adendorf am 24.02.2017 im Großen Saal des Restaurants Lims in Erbstorf.

Um kurz nach 18.30 konnte ich im Namen des Vorstandes fast 80 Mitglieder und Gäste des Adendorfer Bürgervereins zur 24. Jahreshauptversammlung begrüßen. Besonders gefreut haben wir uns, dass Bürgermeister Thomas Maack unserer Einladung gefolgt ist, um im Anschluss an die JHV persönlich die Löwe&Krug Mappe entgegen-zunehmen. Für unsere drei Ehrenmitglieder war es die erste JHV, die sie nach 23 Jahren ganz entspannt von ihrem Platz aus verfolgen konnten. Und auch der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Lüneburg ist der Einladung gerne gefolgt.

Der Abend stand ganz unter der Prämisse, die Pflicht zügig zu erledigen, um dann um so mehr Zeit für den geselligen Part zu haben. So wurden die Tagesordnungspunkte der JHV zügig abgearbeitet. Nachdem sich alle anwesenden Vorstandsmitglieder noch einmal kurz vorgestellt hatten und das Protokoll der letzten Versammlung genehmigt war, folgte ein kurzer Rückblick über vergangene Sitzungen und Veranstaltungen in 2016 gefolgt von einem Ausblick auf geplante Veranstaltungen im Jahr 2017. Der Rechnungsführer erläuterte die Finanzen des Vereins und im Anschluss konnten Vorstand und Rechnungsführer entlastet werden. Erfreulicherweise hat sich Frau Beich-Graue bereit erklärt, als neue Besitzerin die Vorstandsarbeit zu unterstützen.

Und dann konnte der unterhaltsame Teil des Abends beginnen. Den Auftakt machte unsere Bürgerband. Sie eröffnete den musikalischen ersten Teil des Abends mit einem türkischen Liebeslied, gefolgt von weiteren schwungvollen Darbietungen.

Bevor der kulinarische Teil begann, haben wir die im Vorfeld anhand einer Umfrage bei den Adendorfer Bürgerinnen und Bürgern erstellte Löwe&Krug Mappe an den Bürgermeister Thomas Maack übergeben. Die Mappe enthält Lob, Kritik und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern Adendorfs. Herr Maack versprach, die Mappe gewissenhaft zu lesen und gegebenenfalls Anregungen und Kritik an die entsprechenden Gremien weiterzuleiten. Sie finden die Mappe ebenfalls auf dieser Seite unter der Rubrik „Dokumente“.

Sodann tischte uns das Team des Restaurants Lims leckeren Grünkohl oder eine vegetarische Pfanne auf und während des Essens wurde ausgiebig die Gelegenheit genutzt, sich mit dem Sitznachbarn bekannt zu machen (falls er vorher nicht bekannt war) und kurzweilige Gespräche zu führen.

Quasi zum Dessert konnten wir uns noch einmal mit einem musikalischen Hochgenuss verwöhnen lassen. Elke Tauber und Dobrinka-Kojnova-Biermann erfreuten uns mit ihren wunderbaren Stimmen und sangen bekannte Lieder aus Musicals und Filmgeschichte begleitet von Herbert Kauschka am e-Piano. Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen und bei „My Heart Will Go On“ aus dem Katastrophendrama Titanic gab es zum Abschluss noch einmal Gänsehautfeeling.

Gundula Meyer

1. Vorsitzende

 

Hier zwei Videos: Video1  Video2

11.02.2017 Führung durch das Bültenmoor

Bericht zur naturkundlich/geschichtlichen Wanderung durch das

Adendorfer Bültenmoor

-1 Grad, gefühlt wie -5. Schneegrieseln, kalter Ostwind. Na und!

Eine kleine Gruppe ließ sich von den Witterungsbedingungen nicht abschrecken und freute sich darauf, bei einer Wanderung durch den Wald nördlich der Kreisstraße interessantes über Natur und Geschichte zu erfahren.

Pünktlich um 13.00 Uhr versammelten wir uns um unseren Wanderführer, Herrn Riegel, um erste Informationen über die Region, durch die wir laufen wollten, anhand einer Karte zu erhalten. Und dann ging‘s los. Schon nach wenigen Metern machte uns Herr Riegel auf einen Busch aufmerksam, den es in diesem Gebiet wohl nur noch ein einziges Mal gibt. Einen Kreuzdorn-Strauch. Dieser braucht zum Wachsen einen kalkhaltigen Lehmboden. Dieser Umstand kann als guter Hinweis auf die dortige Bodenbeschaffenheit deuten. Nachdem wir alle festgestellt hatten, dass wir den Unterschied zu den umstehenden Sträuchern nie bemerkt hätten, wanderten wir weiter. Herr Riegel informierte uns darüber, dass sich die Gegend seit dem Bau des Elbeseitenkanals Anfang der 70iger Jahre sehr verändert hat, da sich der Grundwasserspiegel deutlich abgesenkt hat und entgegen der Voraussagen, nicht wieder auf den alten Stand gestiegen ist.

Wir verließen den breiten Waldweg und folgten einem Tiertrampelpfad bis zu einer kleinen Erhebung. Hier handelte sich tatsächlich um ein bronzezeitliches Hügelgrab. Da dieses – und weitere – leider mit Buchen bepflanzt worden sind und nicht als Naturdenkmal von der Bepflanzung ausgespart wurden, nimmt der Spaziergänger im Wald sie vermutlich leider gar nicht wahr. Im weiteren Verlauf unserer Wanderung gelangten wir - an einer alten Schaftränke vorbei - zu den ersten Moorflächen. Diese sind im Laufe der Zeit durch den sinkenden Grundwasserspiegel und Bewuchs leider ziemlich trocken gefallen und werden vermutlich in einigen Jahren nur noch dem geübten Auge als solches erkennbar sein. Ähnlich wie die Heideflächen verloren gehen würden, wenn nicht regelmäßig durch viele ehrenamtliche Helfern Entkrusselungen (entfernen von Bäumen und Büschen) stattfinden würden. Auch in Adendorf wurde in den vergangenen Jahren die Moorfläche einmal entkrusselt, aber die Natur holt sich die Fläche natürlich wieder, wenn sie nicht regelmäßig freigehalten wird.

 

Die Teilnehmer stellten viele interessierte Fragen, die Herr Riegel kompetent und umfassend beantwortete. Da auch die Besitzerin der Flächen, durch die wir wanderten, an der Führung teilnahm, erfuhren wir nicht nur viel über die Nutzung und Bedeutung in den letzten 100 Jahren, sondern auch über die gegenwärtige Nutzung. Gegen Ende der Tour erklommen wir noch eine kleine Anhöhe und erfuhren verwundert, dass es sich hier um eine Düne handelt. Wir standen hier auf der höchsten, aber viele kleinere Dünen durchziehen den Wald. Fazit: um auf eine Düne zu krabbeln, braucht kein Adendorfer ans Meer fahren  J

Dank Herrn Riegel wissen wir jetzt, wie man Moorbeeren findet und pflückt – was natürlich niemand tut, da sie unter Naturschutz stehen -, dass Moormoose keine Wurzeln haben, wo der älteste Baum dieses Waldes steht und dass Adendorf tatsächlich bis an die ersten Häuser in Brietlingen-Moorburg geht. Leider gibt es auch hier das Problem, dass einige Anwohner diesen - unter Naturschutz stehenden Wald - als Abladeplatz für Grünabfälle missbrauchen.

Neben vielen naturkundlichen Informationen über dieses Gebiet haben die Teilnehmer übrigens auch noch erfahren, wo sich die Adendorfer Liebesinsel befindet und spontan haben einige beschlossen, diese ohne die anderen Teilnehmer noch einmal aufsuchen zu wollen.

Nach gut zwei äußerst kurzweiligen Stunden waren Mensch und Hund wieder bei den Autos angelangt.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Riegel für seine Ausführungen und sein Angebot, uns im Sommer eine Führung über die Pflanzenwelt im Moor zu machen.

Gundula Meyer

1. Vorsitzende

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